Es waren ganz tolle olympische Spiele. Sogar das Wetter hat in London mitgespielt. Da gibt es nichts zu mäkeln. Und vom MI6, dem englischen Geheimdienst, hat man während den Spielen auch nichts gehört. Terrorakte blieben gottseidank aus. Eben: rundum positive Spiele.
Okay klar, ein paar mussten die Medaille wieder abgeben weil sie den Umgang mit verbotenen Substanzen nicht so im Griff hatten wie ihre Kollegen. Kann aber jedem mal passieren.
Der "Olympische Gedanke" ist eine feine Sache: Kampf gegen jede Form der Diskriminierung und Doping, Unterstützung der ethischen Werte und des Fair Plays sowie Widerstand gegen die kommerzielle Ausbeutung des Sports und der Athleten. Können wir alle so unterschreiben.
Mindstens 19 Athleten haben aber das Muffensausen bekommen und sind lieber gar nicht erst in ihre Heimat zurückgekehrt. Sieben Sportler aus Kamerun, vier kongolesische Olympia-Athleten, 2 aus dem Sudan, dann 3 von der Elfenbeiküste und nicht zuletzt noch 3 aus Guinea sind spurlos verschwunden, untergetaucht.
Offiziell heisst es, dass sie aus wirtschaftlichen oder politischen Gründen untergetaucht sind. Wobei, wenn sich die Athleten ein wenig angestrengt hätten und Gold gewonnen hätten, dann wären sie bei den heutigen Goldpreisen gemachte Leute. Aber eben - ohne Fleiss kein Preis. In einem geheimen Interview haben die untergetauchten Athleten aus Kamerun mitgeteilt, dass sie jetzt erst einmal einen potenten Sponsor suchen und dann richtig trainieren wollen, damit sie richtig gut werden und gewinnen können.
Tja und jetzt, ganz zufälligerweise und selbstverständlich nur aus humanitären Gründen, nimmt die Schweiz 19 Flüchtlinge aus Afrika auf. Bei den Schweizer Resultaten an der Olympiade verwundert mich das kaum. Und so kommt zusammen was zusammenkommen muss:
Die 19 untergetauchten Athleten werden von der Schweiz als Flüchtlinge aufgenommen, bekommen Asyl und später den Schweizer Pass. Von nun an können sie sich völlig aufs Training konzentrieren und in 4 Jahren die Schweizer Ehre an der Olympiade in Brasilien wiederherstellen. Bravo!
Noch eine kleine Anmerkung: Der Dschungel im Amazonas ist gross und dicht und falls die Schweizer Delegation wieder so mies ist, dann eignet er sich hervorragend zum Untertauchen.
ELEVEN - Gold!!